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Gewässerkunde

Aktuelle Wasserstände von den wichtigsten Pegeln der Bundeswasserstraßen erhalten Sie unter PEGELONLINE

Aufgaben der Gewässerkunde:

  • Abflussmessungen
  • Morphologische Messungen / Untersuchungen
  • Beweissicherung für Baumaßnahmen
  • Wasserspiegelfixierungen
  • Wasserstandsmessung / Pegelwesen
  • Eismeldedienst
  • Wasserstands- und Hochwassernachrichtendienst

Aufgabe der Gewässerkunde ist die Erfassung, Auswertung und Bereitstellung wichtiger hydrologischer Daten, die für die Schifffahrt und Uferanlieger von Bedeutung sind oder die für Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an der Elbe benötigt werden. Die regelmäßige Übergabe der Daten, insbesondere der Wasserstände und Abflüsse an die Länder ist besonders bei Hochwasser und Eis von großer Bedeutung.

Folgende Daten werden erhoben:

  • Wasserstände an den gewässerkundlichen Pegeln
  • Abflüsse an den Messstellen
  • Geschiebetransport an den Messstellen
  • Schwebstofftransport an den Querprofil- Messstellen
  • Schwebstofftransport an den Dauermessstellen
  • Wasserspiegellagen bei unterschiedlichen Wasserständen (NW, MW, HW )

Wassertiefen für die Schifffahrt auf der Elbe

Die Fahrrinnentiefe, also der Abstand zwischen Gewässersohle und Wasserspiegel, ist für die Schifffahrt maßgebend, da diese größer sein muss als der Tiefgangswert (Flottwasser und Einsinktiefe nicht vergessen) des Schiffes, damit dieses eine Wasserstraße befahren kann. Zu beachten ist, dass der Wasserstandswert der z.B. an der Pegellatte abzulesen ist oder auch in Wasserstandsangaben benannt wird, oftmals nicht der Fahrrinnentiefe entspricht. Dies liegt daran, dass der Bezugspunkt (PNP) für die Wasserstandsmessung in der Regel nicht mit der Gewässersohle zusammenfällt. Dafür sind u.a. die durch Erosion, Sedimentation und Geschiebe verursachten ständigen Änderungen der Gewässersohle verantwortlich.
Für nautische Zwecke werden deshalb die für die Elbe oberhalb von Hohnstorf zur Verfügung stehenden Fahrrinnentiefen täglich anhand von Wasserstandsmessung und Peilung bestimmt und aktualisiert.

Sie können unter folgender Internetadresse abgefragt werden:
Elektronisches Wasserstraßeninformations-System

Eine oft gestellte Frage


Wasserstands- und Hochwassernachrichtendienst

Von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung wird für die Schifffahrt ein täglicher Nachrichtendienst zu Wasserständen und Fahrrinnentiefen betrieben. Hierfür werden die Wasserstände durch die Gewässerkunde bereitgestellt. Da alle Pegel mit elektronischen Anlagen ausgestattet sind, funktioniert dies alles im Regelfall automatisch. Morgens nach 06:00 Uhr werden die Wasserstände aller benötigten Pegel durch einen Computer per Datenfernübertragung (Modem) abgerufen. Danach wird automatisch eine Liste mit den erforderlichen Daten erstellt. Bei technischen Problemen können die Wasserstände aber auch über eine Messwertansage, die an jedem Pegel vorhanden ist, eingeholt werden.

Gemäß § 35 Abs. 1 WaStrG (Bundeswasserstraßengesetz) unterhält die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes im Benehmen mit den Ländern einen Wasserstands- und Hochwassermeldedienst, soweit möglich und zumutbar, um zu einer rechtzeitigen und zuverlässigen Hochwasserwarnung und –vorhersage beizutragen.

Der Hochwasserschutz und –dienst obliegt den Ländern.

Hier geht`s zum länderübergreifenden Hochwasserportal.